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virtuelle-mediation-konflikt

Mancher Streit kann nicht warten. Ahmed* und seine Chefin Isabell* (*Namen zur Wahrung der Anonymität geändert) sind beide im Home Office. Der Ton in den Emails ist mal frostig, mal wütend. An virtuellen Teammeetings nimmt Ahmed schon gar nicht mehr teil, weil er nicht vor allen anderen von Isabell „fertig gemacht“ werden möchte. Das bringt Isabell erst recht auf, sie spricht von „Arbeitsverweigerung“ und „Kündigungsgrund“. Bei der Personalabteilung hat sie sich Rat für eine Abmahnung geholt, doch die empfahl erstmal eine Mediation. Das Arbeitsverhältnis sei doch früher gut gewesen, die Beurteilungen einwandfrei, da müsse doch was möglich sein. Eine Kündigung sei im Unternehmen im Moment ohnehin ausgeschlossen.  Isabell willigt etwas widerstrebend in die Mediation ein, Ahmed auch, die Personalabteilung stellt den Kontakt zu denkmodell her.

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