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Mancher Streit kann nicht warten. Ahmed* und seine Chefin Isabell* (*Namen zur Wahrung der Anonymität geändert) sind beide im Home Office. Der Ton in den Emails ist mal frostig, mal wütend. An virtuellen Teammeetings nimmt Ahmed schon gar nicht mehr teil, weil er nicht vor allen anderen von Isabell „fertig gemacht“ werden möchte. Das bringt Isabell erst recht auf, sie spricht von „Arbeitsverweigerung“ und „Kündigungsgrund“. Bei der Personalabteilung hat sie sich Rat für eine Abmahnung geholt, doch die empfahl erstmal eine Mediation. Das Arbeitsverhältnis sei doch früher gut gewesen, die Beurteilungen einwandfrei, da müsse doch was möglich sein. Eine Kündigung sei im Unternehmen im Moment ohnehin ausgeschlossen.  Isabell willigt etwas widerstrebend in die Mediation ein, Ahmed auch, die Personalabteilung stellt den Kontakt zu denkmodell her.

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Konflikte gehören zum Leben dazu? Ja, genau… und manchmal braucht es im Berufsleben jemanden der mit allparteiischem Blick den Konflikt betrachtet und mit den Betroffenen bearbeitet. Oft kommen Konflikte in unserem Beratungsalltag eher „spontan“ ans Licht, z.B. während einer Klausurtagung oder einer Moderation. Je nach Konflikt braucht es dann eine entsprechende Intervention.

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Konflikte treten in allen Lebensbereichen auf. Auch im Arbeitsalltag können sie sehr belastend wirken und sogar krank machen, wenn wir nicht konstruktiv mit ihnen umgehen. Dies wird immer wieder in unserer Arbeit deutlich, wenn wir Organisationen bei Veränderungen begleiten. So treffen in Teams unterschiedliche Persönlichkeiten, Hintergründe und Werte aufeinander , weshalb es nicht verwundert, dass insbesondere hier ein hohes Konfliktpotenzial besteht. Der konstruktive Umgang damit ist dabei das Entscheidende.

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