Innovation

Wer auf neue Ideen kommen will, muss gedankliche Trampelpfade verlassen. Das gelingt den wenigsten von uns vor dem leeren Blatt Papier, selten allein und nur manchmal unter der Dusche. In unserem Blog sind wir kürzlich der Frage nachgegangen, was Organisationen innovativ macht.

Wie aber kommen Teams und Organisationen auf neue Ideen? Für viele unserer Kunden lautet die Antwort zunehmend: im Innovation Lab, der denkmodell-Ideenwerkstatt.

Was ist ein Innovation Lab?

Das denkmodell Innovation Lab schafft mit einer durchdachten Schrittfolge und einem Set bewährter Werkzeuge den optimalen Nährboden für Ihre Ideen. Es öffnet den Blick für Neues und schafft Raum für produktive Innovationsfreude. Als kompakte Veranstaltung mit Werkstatt-Charakter gibt es Ihnen Gelegenheit, über gedankliche Routinen hinauszugehen und im Team neue Lösungen für Ihre Fragen zu erarbeiten – kreativ, professionell, produktiv.

Dabei bedienen wir uns beim Design Thinking und kombinieren es mit klassischen Kreativitätstechniken, greifen Impulse aus dem agilen Komplexitäts-Management auf und bündeln all dies unter dem vielfach geschätzten Workshop-Ansatz von denkmodell: ein klarer Prozess, wirksame Methoden und ein kreativer Geist.

5 Schritte des Innovationsprozesses

 

Wozu ist das Innovation Lab gut?

Das Innovation Lab ist hervorragend geeignet für Teams die…

  • vor einer realen, offenen und kniffeligen Frage stehen, die nicht ohne weiteres abschließend beantwortet werden kann („Wie können wir unser Produkt X für unsere Kunden weiter verbessern?“),
  • die Unterschiedlichkeit ihrer Mitglieder produktiv nutzen wollen,
  • Freude an schnellen Erfolgen haben,
  • mit geringem Aufwand und in kurzer Zeit konkrete Ergebnisse erzielen müssen und
  • schnell ins Machen kommen wollen.

… und wozu ist es nicht gut?

Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass das Innovation Lab sich nicht eignet…

  • wenn Sie kein Anliegen haben,
  • für Fragen, die mit entsprechender Expertise eindeutig und abschließend beantwortet werden können („Welche Anforderungen stellt die ISO-Norm X?“) und
  • wenn Sie sich bereits für eine Lösung entschieden haben und lediglich Ihre Teammitglieder davon überzeugen wollen.

Schritt für Schritt

Der typische Ablauf eines Innovation Labs umfasst fünf Phasen:

 innovation-1-explore
Explore – Einstieg und Orientierung:
  • Um welche Frage geht es?
  • Warum ist diese Frage wichtig?
  • Wer könnte ein Interesse an dieser Frage haben?
  • Zwischenergebnis: Gemeinsame Suchfrage
 innovation-2-understand
 Understand – Nutzerperspektive verstehen:
  • Wer genau sind die Nutzer / Kunden / Stakeholder?
  • Wie stellt sich die Sache aus deren Perspektive dar?
  • Welche Anliegen, Wünsche und Pain Points haben sie?
  • Zwischenergebnis: In Personas verdichtete Nutzerprofile
 innovation-3-ideate
 Ideate – Lösungsideen sammeln:
  • Brainstorming von Ideen – von banal bis genial, von verwegen bis alltäglich, von pragmatisch bis utopisch
  • Zwischenergebnis: Ideenbox als Steinbruch für nächste Schritte
 innovation-4-prototype
 Prototype – mit Prototypen experimentieren:
  • Schnelle, kostengünstige und fehlerfreudige Testballons im Labormaßstab loslassen, um Ideen schnell auf ihre Praxistauglichkeit zu testen
  • Was können wir aus geglückten und misslungenen Prototypen lernen?
  • Zwischenergebnis: Fundus geglückter und misslungener Prototypen
innovation-5-test
 Test – Prototypen zu Piloten ausbauen:
  • Wie kommen unsere Prototypen bei den Nutzern / Kunden an?
  • Wie können wir die vielversprechendsten Ideen weiter testen?
  • Zwischenergebnis: Fahrplan für Pilotierung, Auswertung und Feinschliff der besten Ideen

 

Um herauszufinden, ob das Innovation Lab das Richtige für Sie ist, kontaktieren Sie uns gerne für ein persönliches Erstgespräch – kostenlos und unverbindlich.

 

Ihre Anfrage

Eine Frage noch

Wie sind Sie auf unser Angebot aufmerksam geworden?

Newsletter ?

Mehr zum Thema
  

  • Beitrag

    Neu erschienen: 66+1 Warm-Up & Energizer für Klein- und Großgruppen

    Im vergangen Jahr bekamen wir eine E-Mail mit dem Aufruf, unsere Lieblings-Warm-Ups für ein kollektives Buch einzureichen. Wie gefragt, so gemacht: zwei Kolleginnen und ich zögerten nicht lang und schickten jeweils unseren Favoriten. Im Dezember dann die freudige Nachricht: Das E-Book mit dem Titel „Design Thinking Workshop –  66 + 1 Warm-up, die dich als […]

    mehr

    Beitrag

    Einblick: denkmodell-Moderationsset – Materialien, Transport und Handling

    Im letzten Beitrag haben wir Impulse zur Moderation von Großgruppen gegeben. Heute schauen wir nicht auf das Wie? der Moderation, sondern vielmehr auf das Womit? Dabei möchten wir Ihnen eine kleine Inspirationshilfe geben: Désirée Bösemüller führte zu diesem Zweck ein Gespräch mit dem denkmodell Kollegen Herrn Julian-G. Mehler – Julian spricht im Folgenden über Materialien, […]

    mehr
  • Training

    Design Thinking in Beratung und Moderation

    Innovationen sorgen derzeit für rasanten Wandel – in unserer Arbeitswelt und in unserem Alltag. Dabei wird es immer wichtiger für Organisationen selbst Schritt zu halten und kreative, wertvolle Neuerungen zu fördern und neue Services oder Produkte anzubieten. Design Thinking ist eine Methode, um im Team komplexe Probleme zu lösen und nutzerorientierte, sinnstiftende Innovationen zu entwickeln. […]

    mehr

    Beitrag

    Design Thinking erfolgreich durchführen – Impulse & Empfehlungen

    In unseren denkmodell Design Thinking Workshops und Trainings werden wir immer wieder gefragt: Was braucht es  eigentlich für einen erfolgreichen Design Thinking Prozess? Zusammen mit meinen Kolleg/innen haben wir also eine kleine Sammlung mit Empfehlungen und Impulsen angefangen, die vielleicht auch für Sie hilfreich sein könnte:

    mehr
  • Beitrag

    Design Thinking in der Stadtentwicklung

    Zwei Berater/innen von denkmodell, zwei Design Thinking Workshop-Tage, etwa 30 teilnehmende Bürgerinnen und Bürger – Ergebnis: eine Vielzahl von Ideen für konkrete Maßnahmen im Rahmen des Stadtentwicklungsplans für Naga City, einer mittelgroßen Stadt auf den Philippinen.

    mehr

    Beitrag

    „Social Labs“-Beitrag in der Werkzeugkiste der Zeitschrift für Organisationsentwicklung

    Unsere zwei Berater/innen Désirée Bösemüller und David Koschel haben in der Werkzeugkiste der Zeitschrift für Organisationsentwicklung (ZOE) einen Beitrag zum Thema „Social Labs“ veröffentlicht. Lesen Sie doch mal rein:

    mehr
  • Beitrag

    denkmodell auf Augenhöhe. Auf zum AUGENHÖHEcamp!

    Am 28. September 2017 findet in Berlin das zweite branchenübergreifende AUGENHÖHEcamp statt. Wir nehmen teil und unterstützen das camp, da wir finden: Eine Plattform, in der sich Unternehmer/innen, Führungskräfte und Personaler/innen dazu austauschen, wie die „neue Arbeitswelt“ ganz praktisch aussehen kann, ist wichtig. Als Teilnehmende des camps verstehen wir uns selbst als Impulsgeber und Fragensteller […]

    mehr

    Beitrag

    Stichwort Vertrauen – das war der Change Congress 2017 in Berlin

    Für zwei unserer Kolleginnen hieß es in der letzten Woche: Auf zum Change Congress in Berlin! Ob es Teil der Symbolik war, dass der Congress ausgerechnet im „Titanic“-Hotel stattfand? Titanic als das Schiff, das niemals sinken sollte und dann doch unterging – gemäß Film hatten die navigierenden Menschen einfach nicht früh genug den Weitblick bewiesen… […]

    mehr
  • Beitrag

    Was tun Unternehmen, um innovativer zu werden?

    Im letzten Beitrag zu Innovation haben wir uns gefragt: Was macht Organisationen innovativ? Heute schauen wir auf die Frage: Welche Hebel nutzen Organisationen und Unternehmen, um (noch) innovativer zu werden? Darauf gibt es sicher viele Antworten – eine Antwort, die wir in unserem (Kunden)Umfeld immer häufiger hören lautet: Wir suchen nach „innovativen Formen der Zusammenarbeit“. […]

    mehr

    Beitrag

    Die Neuerfindung der Organisation? – „Reinventing Organizations“ von Frédéric Laloux

    Laut einer aktuellen Studie leisten zwei von drei Arbeitnehmern Dienst nach Vorschrift, jeder siebte hat bereits innerlich gekündigt. Seit fünfzehn Jahren zeichnen Befragungen ein bedenkliches Bild der Unzufriedenheit mit ihrer Arbeit – die ja immerhin einen großen Teil des Lebens bestimmt. Doch es bewegt sich was, es gibt spürbare Veränderungen.

    mehr

Kontakt