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Was ist anders am Tag danach? Erst am Transfer in den Alltag zeigt sich der Erfolg unserer Trainings.

Kennen Sie die drei „Gs“? Gelesen, gelacht, gelocht… Handouts werden kurz gelesen, besprochen und abgeheftet und dann versauern sie; und mit ihnen all das Wissen und die Informationen, die sie enthalten. Aber nicht bei uns! In unseren Trainings legen wir größten Wert darauf, dass Trainingsinhalte direkt angewendet werden und es allseits einen direkten Bezug zu Ihrer Arbeitswelt gibt. Wie wir das machen, verraten wir gern. Vielleicht ist auch für Sie eine Anregung dabei, die Sie in eigenen Trainings und Seminaren einsetzen können:

Anregung 1: So nah wie möglich an der Praxis – vom ersten Moment an

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Von Anfang an arbeiten Sie an Ihren eigenen Themen und Projekten – also mit konkreten Fallbeispielen aus Ihrem Arbeitsalltag. Die diversen Arbeitswelten sind so schon während des Trainings präsent und Trainingsinhalte werden unmittelbar praktisch angewendet. Auf diese Weise wird die Schere zwischen dem Gelernten und der praktischen Umsetzung deutlich kleiner. Wer schon erste Schritte im Training gemacht hat, dem fällt es auch leichter im eigenen Arbeitsumfeld daran anzuknüpfen. Dahinter steckt übrigens ein spannendes psychologisches Phänomen: das menschliche Bedürfnis nach Konsistenz. Haben wir erst einmal damit begonnen, uns für eine Herausforderung einzusetzen, steigt unser Drang weiter dran zu bleiben und unser eigenes Verhalten als konsistent zu erleben.

Anregung 2: Beratungsexpertise im Raum nutzen

Wie oft erleben wir in unserer Trainingspraxis, dass Teilnehmende großartige Ideen haben! Und so gerne wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, so sehr freuen wir uns über die Expertise unserer Teilnehmer*innen. Diese nutzen wir, damit Sie mit Ihren praktischen Herausforderungen einen guten Schritt weiterkommen. Wir arbeiten mit Instrumenten wie der „Kollegialen Beratung“, in der Sie Ihre eigenen Fallbeispiele einbringen. Wir selbst als Trainer*innen und die anderen Teilnehmer*innen setzen sich dann in einem klar strukturierten Verfahren für Ihr Anliegen ein. Wir tauschen uns aus, bilden Hypothesen, beraten Sie und versorgen Sie mit frischen und manchmal auch paradoxen Gedanken, die Ihnen einen neuen Blick auf Ihre Anliegen ermöglichen. So nutzen wir die unterschiedlichen Perspektiven und Expertisen im Raum, damit Sie mit Futter für den Transfer in Ihren Arbeitsalltag gestärkt aus dem Training gehen.

Anregung 3: Follow-up organisieren

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Unsere Erfahrung zeigt: Trainings sind noch ein gutes Stück nachhaltiger, wenn wir für ein kleines Follow-up sorgen. Natürlich ist es schön, wenn wir nach einiger Zeit noch einen Tag zur Vertiefung für unsere Teilnehmer*innen gestalten dürfen. Das ist aber oft nicht möglich, denn die Zeit ist rar. Gefragt sind also auch einfachste Methoden, wie wir die Inhalte unserer Trainings wieder in Erinnerung rufen und die Reflexion anregen. Nach drei bis sechs Monaten rufen wir einige Trainingsinhalte mit kurzen Erinnerungsschleifen bei Ihnen wach und stupsen so Wissensauffrischung an. Eines unserer einfachsten und dabei sehr wirksamen Werkzeuge ist ein „Brief an mich selbst“. Diesen schreiben unsere Teilnehmer*innen zum Abschluss eines Trainings, kleben ihn zu und überreichen uns den Brief – ihren Trainer*innen. Wir sorgen dann dafür, dass alle ihre Briefe erhalten – zum Zeitpunkt, den wir vorher abgemacht haben. So ermöglichen wir, dass alle sich auf spielerische Art und Weise Vorsätze geben, die sie einige Zeit später aus dem eigenen Postkasten nehmen. Die ein oder andere Überraschung ist garantiert.

Anregung 4: Sie als Trainer*in machen den Unterschied

Und last but not least: Natürlich kommt es auf uns Trainer*innen an, damit die Inhalte im praktischen Arbeitsalltag unserer Teilnehmer*innen einen echten Unterschied machen. Wir arbeiten als Trainer*innen intensiv, aber niemals belehrend. Wir arbeiten kollegial auf Augenhöhe mit Ihnen und halten trotzdem ausreichend Distanz zu Ihren Anliegen. Wir hören zu, wir fragen nach, wir beraten, wir erzählen aus unserem Trainings- und Beratungsalltag. Auf diese Weise holen wir Erfahrungen unterschiedlicher Branchen, Kulturen und Organisationsformen in den Seminarraum. Wenn Sie sich als Teilnehmer*in eines Trainings an anderen Konzepten, Ideen und Herangehensweisen reiben können, entsteht Qualität. Diese ist eine der entscheidenden Brücken in die praktische Umsetzung in Ihren Arbeitsalltag. Damit auch Sie sagen können: Ja, dieses Training hat es wirklich gebracht!

Wenn Sie eigene Trainings, Seminare und Workshops entwickeln wollen und an Ihren Kompetenzen als Trainer*in arbeiten möchten, sprechen Sie uns an. Vielleicht ist ja unsere Ausbildung zur Trainer*in ein lohnenswertes Angebot für Sie. Es gibt noch freie Plätze. Wir freuen uns auf Sie!


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