Multi-Stakeholder Management

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1 Instrument und 3 goldene Regeln

Wenn Sie Menschen mit zugespitzten Holzpflöcken herumlaufen sehen, dann haben Sie sich entweder in einen Vampirfilm verirrt oder Sie haben so genannte „Stakeholder" gesichtet. Ursprünglich bezeichnet „Stake" nämlich eben diesen Holzstab, mit dem man seinen „Claim" absteckte, also das Stück Land, auf das man Anspruch erhebt. „Claim" steht deshalb heute im Englischen auch für „Anspruch". „Stakeholder" ist ein Modewort geworden, aber aus gutem Grund: Die Planungs- und Entscheidungsverfahren in den modernen, demokratisch orientierten Gesellschaften werden zunehmend als Dialog- und Verhandlungsprozesse organisiert. Gleiches gilt für wichtige Veränderungsprozesse in Unternehmen, bei denen man frühzeitig versucht, die wichtigsten Stakeholder und ihre unterschiedlichen Interessen einzubinden. Das kommt - Gesellschaften und Unternehmen - in der Regel billiger als langwierige Konflikte und Blockaden und erhöht zugleich die soziale Akzeptanz und Nachhaltigkeit der Vorhaben.

Irgendeiner muss diesen Interessenausgleich zwischen den Stakeholdern organisieren. Diese Menschen betreiben Stakeholder-Management, und weil es sich meist um viele Stakeholder handelt, setzt man neuerdings gerne das Wort „Multi" davor.

 

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