Presseecho
Einer, der gegen den "Kampf der Kulturen" arbeitet
"Mich fasziniert immer wieder, wie sich in den verschiedenen Ländern Führungs- und Verhandlungsstile oder der Umgang mit Konflikten unterscheiden"
Pirmasenser Rundschau 2008

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[...] Ulrich Erhardt trainiert Führungskräfte ganz unterschiedlicher Kulturen: in China ebenso wie in Chile, in Moskau ebenso wie in Kabul oder in Johannesburg.
"Mich fasziniert immer wieder, wie sich in den verschiedenen Ländern Führungs- und Verhandlungsstile oder der Umgang mit Konflikten unterscheiden", berichtet er. In "guter Erinnerung" habe er seine Arbeit beim Pirelli-Konzern, wo internationale und damit interkulturelle Teams aufzubauen waren; Mitarbeiter aus Italien, den USA, Deutschland, Frankreich und England seien zu einem Projektteam für China "zusammenzuschweißen" gewesen. Gelinge dies nicht, sei das Scheitern vorprogrammiert: "Drei von fünf Unternehmen, die sich in Lateinamerika oder China etablieren wollen, scheitern, weil sie den kulturellen Unterschieden zu wenig Aufmerksamkeit widmen", sagt Erhardt.
Wichtig sei ihm bei seiner Arbeit, dass kein "Kampf der Kulturen" ausgetragen wird, sondern das "Verständnis füreinander und die Kenntnisse übereinander wachsen". Das sei beispielsweise bei einem Seminar im kroatischen Split gelungen, wo Erhardt mit Führungskräften aller Balkanländer die Zukunft des Balkans in den Fokus nahm: "Menschen, die sich ehemals bekriegt hatten, konnten sich bei dem von mir moderierten Treffen auf friedliche und konstruktive Weise begegnen und über eine gemeinsame europäische Zukunft sprechen".
Franz Josef Schächter Pirmasenser Rundschau, Februar 2008
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Aufbauarbeit in Afghanistan
"Mir kommt Afghanistan gegenwärtig vor wie eine einzige große, lernende Organisation"
GEW-Zeitung 2005

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[...] Seit zwei Jahren kommt er im Auftrag internationaler Organisationen nach Kabul, um Politiker zu beraten, um unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen auszubilden, Frauen und Männer für deren demokratische Aufgaben zu trainieren und erforderliche Kompetenzen zu vermitteln.
Ulrich Erhardt bietet einen zweitägigen Rhetorikkurs für die Parlamentarier eines Landes an, das zweieinhalb mal so groß ist wie Deutschland, 28 Millionen Einwohner, mehr als die Hälfte unter 15 Jahren. Zur Vorbereitung sucht sich jeder Kursteilnehmer einen Partner und spricht mit ihm über die letzte politische Rede, die er gehört hat. Erhardt: „Die Redekultur ist im Zusammenhang mit den Kriegen in den letzten 20 Jahren diskreditiert worden. Die Menschen trauen ihren politischen Führern nicht mehr, schenken ihren Reden keinen Glauben. Die Leute hier sagen, es war weniger der Islam, der unser Land zerstört hat. Es waren die politischen Führer mit ihren Lügen." Im Tagungsraum drinnen geht es um die Fünf-Schritt-Methode. Eine Redestrategie wird eingeübt. Jeder erhält ein Thema, z.B. „Wozu brauchen wir Frauen im Parlament?" oder „Warum brauchen wir öffentliche Schulen in Afghanistan?"
Ulrich Erhardt berät, gibt Tipps, dann folgt die Präsentation. Worauf kommt es an, wenn man jemanden überzeugen will: Glaubwürdigkeit, Überzeugungskraft der Argumente und vor allem, wie die Argumente vorgetragen werden.
[...] Erhardts Fazit: „Mir kommt Afghanistan gegenwärtig vor wie eine einzige große, lernende Organisation mit einem unbeschreiblichen Lern- und Bildungshunger im ganzen Land".
Paul Schwarz GEW-Zeitung 10/2005
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Exportartikel Weiterbildung - Training total global
"Die Kombination aus Entwicklungshilfe und Privatwirtschaft ist kein Zufall."
managerSeminare 2004

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[...] Dass das Auslandsgeschäft in der deutschen Weiterbildungsszene ein erhebliches Wachstumspotenzial hat, davon sind nicht nur die Experten überzeugt, sondern auch jene Anbieter, die fern der Heimat bereits erfolgreich sind. So etwa Dr. Ulrich Erhardt, geschäftsführender Gesellschafter des Berliner Instituts denkmodell, das mittlerweile in 60 Ländern - von Afghanistan bis Simbabwe, von Brasilien bis Polen - in Sachen Training aktiv ist - und ebenso den staatlich geförderten Entwicklungshilfesektor wie auch den privatwirtschaftlichen Bereich bedient.
Die Kombination aus Entwicklungshilfe und Privatwirtschaft ist kein Zufall. „Wir haben uns ganz bewusst für diese beiden Säulen entschieden. Und zwar nicht nur, weil sich die beiden Bereich gegenseitig methodisch und inhaltlich befruchten, sondern v.a. weil wir in der Zusammenarbeit mit der GTZ, der Friedrich-Ebert-Stiftung und anderen Entwicklungshilfeorganisationen eine gute internationale Vermarktungsstrategie sehen", erläutert Erhardt.
Interkulturelles und sprachliches Know-how ist auch schon beim Auslandsmarketing per Internet gefragt: Wer seine Homepage nicht mindestens auch auf Englisch bzw. in weiteren Landessprachen präsentiert, braucht gar nicht erst damit zu rechnen, jenseits der Grenzen an Aufträge zu gelangen. Ausländische Arbeitgeber in spe vergleichen Anbieter aus fernen Landen - auf die sie z.B. per Empfehlung aufmerksam geworden sind - oft via Internet, bevor sie sich auf einen festlegen, weiß denkmodell-Chef Erhardt aus Erfahrung. So geschehen im Fall der Washingtoner Weltbank. Die nämlich habe das Trainings- und Consultinginstitut nicht zuletzt aufgrund der guten mehrsprachigen Internetpräsentation mit Konfliktseminaren für ihre auf allen fünf Kontinenten beschäftigten Mitarbeiter beauftragt. [...]
Sylvia Jumpertz managerSeminare, Heft 73, Februar 2004
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Lissabonner Allerlei - Zum World Education Market 2003
"Der Trick beim E-Learning ist die soziale Komponente"
Wirtschaft und Weiterbildung 2003
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[...] „Der Trick beim E-Learning ist die soziale Komponente" sagt Dirk Jung, Partner des Berliner Spezialisten für Organisationsentwicklung denkmodell. „Man muss ein kaltes Medium warm machen." Das sei auch der Grund, warum das neue Web Based Training „Change Management" so gut angelaufen sei. In dem acht- bis neunwöchigen Onlinekurs lernen Personal- und Organisationsentwickler am Fallbeispiel des Generationswechsels in einer Gaststätte, wie man Veränderungsprozesse professionell initiiert und begleitet und können das Gelernte gleich auf ihr eigenes Unternehmen übertragen. Dabei treffen sich Dreiergruppen mit Teilnehmern aus aller Welt regelmäßig im virtuellen Klassenzimmer und werden von einem Tutor betreut. Alle zwei Wochen gibt es Chat-Termine sowie eine individuelle Betreuung per E-Mail. „Das ist schon fast ein persönliches Coaching", sagt Jung. [...]
Bärbel Schwertfeger Wirtschaft und Weiterbildung, Juli 2003
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Was bringt Führungskräftetraining?
"Die meisten Führungskräfte führen nicht."
Markt & Technik 2001
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Dr. Ulrich Erhardt vom Berliner Trainingsinstitut „denkmodell" sieht großen Lern-Bedarf. „Die meisten deutschen Führungskräfte führen nicht!" ist sein trauriger Befund. Erhardts Erklärung: „Die meisten bekommen Verantwortung, weil sie in ihren Sachgebieten gut gearbeitet haben und dafür mit dem Aufstieg belohnt wurden. Die allerwenigsten aber haben in ihrer Laufbahn geübt, wie man andere Menschen führt, Aufgaben delegiert, Mitarbeiter ermutigt oder kritisiert. Meist hat man nach solch einer Beförderung einen guten Sachbearbeiter weniger und eine schlechte Führungskraft mehr" bilanziert Dr. Erhardt. „Heutzutage geht es um Führung und Personalentwicklung im Lernenden Unternehmen. Führungskultur basiert auf Kommunikation und einer Mischung aus Geschäftskompetenz und Sozialkompetenz". [...]
(cw) Markt & Technik, April 2001
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